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Donnerstag, 6. Januar 2022

Benelli Leoncino 800 (2022)

Alle Fotos: google pictures
 
 Benelli. Dereinst in Rimini gegründet, gehört diese traditionsreiche Marke mittlerweile zum chinesischen Konzern Qianjiang. Was so viel bedeutete wie: Raus mit dem legendären Dreizylinder. Her mit dem standardmäßigen Reihen-Zweizylinder.

Was aber überhaupt nicht stört. Der vor einiger Zeit präsentierte 500er Leoncino wusste zu gefallen. Jetzt legen die Chinesen noch nach. Und sie haben wieder einen guten Job gemacht.

Der Motor des 800er Leoncino hat jetzt 754 cm³. Leistet satte 76 PS bei einem Drehmoment von 
68 Nm. Keine Rakete, aber eine angenehme Kraftentfaltung.

Was schön ist? Der Gitterrohrrahmen. Der "kleine Löwe" am Frondfender. Die Tank-Sitzbank-Geometrie. Im Großen und Ganzen ein sehr schön gezeichnetes Motorrad.

Was nicht gefällt? Der klobige Endtopf. Die Lichtmaske. Erinnert irgendwie an den einen Typen bei Star Wars. Ihr wisst schon, wen ich meine.

Der 800er Leoncino ist schön. Schön wäre es aber auch, wenn es mehr von diesen Motorrädern auf unseren Straßen geben würde. Der 800er Leoncino versprüht Charisma, was eine GS nie und nimmer schaffen wird.

Hold fast!

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