!! WIR BREMSEN ERST, WENN GOTT UNS EIN ZEICHEN GIBT !!

Samstag, 20. Juni 2026

Lago di Como - Tag V

Quelle: Daniel
Am Maloja-Pass, Fotos: MacScherli
St. Moritz, Fotos: MacScherli
Am Bernina-Pass, Fotos: MacScherli
Livigno und der Stausee zur Schweiz, Fotos: MacScherli
 
Gut geschlafen. Schon um 7 Uhr 30 gefrühstückt. Schließlich hatten wir einiges vor uns. Und in der Schweiz ist die "Rennleitung" bei der Geschwindigkeit äußerst genau. Bei einem 80er auf der Bundesstraße muss man dann ein bisschen Zeit einrechnen. Zuerst ging es auf der Schnellstraße Richtung Norden nach Chiavenna. Der letzte größere Ort vor der Grenze zur Schweiz. Wollten noch tanken. Leider war die Tankstelle überfüllt. Bei Castasegna erfolgte der Übertritt in die Schweiz. Unspektakulär. Schließlich reisten wir in ein Nicht-EU-Land ein. Ok, mir soll es recht sein. Auf alle Fälle den Tempomat aktiviert. Nach Casaccia war er dann plötzlich vor uns, der Maloja-Pass. Eine Kehre nach der anderen. Ein Träumchen! Zuerst Fotopause, dann Tankpause. St. Moritz. Nett, hat aber wahrscheinlich im Winter mehr Charme. Mussten lachen, da ein GS-Fahrer wegen der vorausgesagten wenigen Grade am Bernina herumjammerte. Pussy! Dann der Bernina. Traum-Wetter. Traum-Gegend. Traum-Straße. Allerdings 6 Grad +. In der Nacht hat es leicht geschneit. Da wir heute eine Stunde früher losfuhren, lagen wir so gut in der Zeit, dass wir einen Abstecher nach Livigno machten. Und auch den Staudamm an der Grenze zur Schweiz besucht haben. Bei der Rückfahrt zum Bernina kehrten wir in Livigno im Albergo "Pontiglia" - Link - ein und  nahmen eine köstliche Kleinigkeit zu uns. Natürlich wieder mit perfektem Espresso als Abschluss. Den Bernina runter und wir landeten in Tirano. Endstation des Bernina-Express. Im Veltlin. Im Tal der Adda. Am Abend wieder in unserer "Stamm-Osteria" sehr gut gegessen. Noch Einen hinter die Binde gekippt. Und ab ins Bett. Morgen geht es zurück nach Südtirol. Gepackt wird aber erst morgen nach dem Frühstück.
 
Hold fast!

Freitag, 19. Juni 2026

Lago di Como - Tag IV

Quelle: Daniel

Wieder gut geschlafen. Wieder gut gefrühstückt. Dichte Bewölkung. Leichter Regen. Abfahrt deshalb erst um Viertel über Elf. Heute stand die "Seerunde" am Progamm. Wie Ihr Daniel´s Aufzeichnung entnehmen könnt, eine eher "laue" Runde. 138 km. In knapp über 3 Stunden. Bei einem 44er-Schnitt.

Lago di Como, Fotos: MacScherli

Irgendwie gibt es über den heutigen Tag nicht viel zu sagen. Von Mandello ging es nach Lecco. Kurz danach rechts weg nach Como. In Como entstanden auch die Fotos. Dann die Westküste hoch nach Norden. Fragt mich nach der Geschichte mit einem vor mir fahrenden Italiener und der Carabinieri hinter mir und Daniel. Endlich war ich einmal nicht schuld. Irgendwann am Nordufer angekommen und wieder zurück nach Mandello. Jetzt kommt es aber. "Fremder, willst Du Mandello besuchen, benütze nicht diese Ausfahrt und triff eine weisere Entscheidung!". Hier die offizielle Abfahrt "Mandello del Lario" von der Schnellstraße.

Fotos: MacScherli

Ha, heute hatte sie endlich geöffnet. Die Osteria "Sali e Tabacchi". Link Tripadvisor. "Salze und Tabakwaren" ist die Aufschrift auf dem Geschäftszeichen italienischer Tabakläden (Tabacchierie). Die Bezeichnung stammt daher, dass Salz und Tabak in der Kolonialzeit als überseeische Produkte staatlich kontrolliert nach Italien importiert wurden. Das einstmals staatliche Monopol auf Salz und Tabak gibt es heute nicht mehr, aber die Bezeichnung auf den Geschäftszeichen ist geblieben. Wir haben vorzüglich gespeist und einen hervorragenden Pinot Grigio aus Sizilien genossen. Noch ein Absacker und ab ins Bett.

Hold fast!

Donnerstag, 18. Juni 2026

Lago di Como - Tag III

Furkapass | Schweiz | Quelle: Geo
 
Eines unserer Ziele, welches wir vom Lago di Como anfahren wollten, ist der legendäre Furkapass mit dem noch legendäreren Hotel Belvedere in der Kurve. Selbst 007 kam in einem seiner Einsätze ("Goldfinger") an diesem legendären Ort vorbei. Schön. Wir nicht. Die Wettervorhersage war katastrophal. 2 Grad + Tageshöchsttemparatur. Bei Schneefall. Neuer Plan. Schweiz 2028!

Quelle: Daniel

Passo San Marco, 1.998 m über dem Meer, Fotos: MacScherli

Gut geschlafen. Gut gefrühstückt. Das Frühstück, B&B-üblich in Italien, doch sehr überschaubar. Dachte, dass das Rührei nur für mich sei. Das "Ersatzprogramm für den Furka" war aber auch nicht von schlechten Eltern. Naja, angefangen hat es wieder "zach". Bis Lecco Stop & Go. Unzählige Kreisverkehre, die eher den Verkehrsfluss hemmen. Viel Schwerverkehr. Und natürlich wieder Einheimische beim Autofahren. Irgendwann nach Lecco, aber noch vor Bergamo, ging es dann links weg. Nach San Pellegrino Terme. Für den Umstand, dass von hier eines der besten Mineralwasser kommt, ist der Ort ein klein wenig "runtergerockt". Das Grand Hotel in der Ortmitte hat wahrscheinlich vor 30 Jahren den letzten Gast begrüßt. Ergo keine Fotos. Nach San Pellegriono Terme der Passo San Marco. Viele Tornante. Viele Wolken. Aber kein Regen. Auf der Passhöhe dichter Nebel. Und frisch. Nach 3 Kurven war der Nebel weg. Sogar die Sonne begleitete uns. Nach einer sehr tollen Abfahrt landeten wir wieder im Veltlin. Im Tal der Adda. Sind dann irgendwo eingekehrt. Toller Kaffee. What else? Ein kleines Stück der schweizerischen Grenz entgegengefahren. Aufziehendes Gewitter. Umgekehrt und nach Mandello gefahren.

Oberes Bild - Bauwerk unbekannt
Unteres Bild - La Torre del Barbarossa - erbaut 1158 n. Chr.
Fotos: MacScherli

Der Abend? Festgestellt, dass wir Stefano wegen der Öffnungszeiten der Osteria falsch verstanden haben. Ergo war diese heute noch einmal geschlossen. Runter nach Mandello. Die Pizzeria von gestern auch zu. Am Hauptplatz, in einem Gastgarten eine halbe Ewigkeit auf 2 Bier gewartet. Dafür kamen diese dann mit Grissini und Mortedella. Dazu Käse, Gurkerl und Erdnussflips. Spannende Mischung. Am Hafen in der Pizzeria "Al Ghezz" sehr gut zu Abend gegessen. Aufkommendes Gewitter. Das Taxi von gestern gerufen. Heute war aber keine Kapazität mehr frei. Wie es weiterging, gibt es nur auf Nachfrage und hat nichts im Internet verloren.

Hold fast!

Mittwoch, 17. Juni 2026

Lago di Como - Tag II

Quelle: Daniel
Am Passo Tonale - Fotos: MacScherli
Am Passo Mortirolo - Fotos: Macscherli
Mandello del Lario, Ortsteil Maggiana - Fotos: MacScherli
Lago di Como - Foto: MacScherli
 
Man sagt, 4 Augen sehen mehr als 2. Ha, weit gefehlt. Wunderbar geschlafen. Im Hotel Gantkofel. Aber erst am Morgen entdeckt, dass unser Zimmer auch eine Klimaanlage hat. Tja, oft geht blöd. Vorzüglich gefrühstückt. Ausgecheckt. Über das Gampenjoch Richtung Passo Tonale. Toll zu fahren. Schöner Pass. Weiter Richtung Edolo. In Monno, einige Kilometer vor Edolo, geht er dann rechts weg. Der Passo Mortirolo. Super schmale Straße. Top asphaltiert, weil vor Jahren der Giro d´Italia drüberfuhr. Wenn man unten ankommt, hat man die Wahl. Rechts nach Bormio. Ihr wisst schon: Gavia, Stelvio, Livigno. Oder nach links. Tirano mit der einen Endstation des Bernina-Express. Sondrio. Irgendwann wurde es zu langweilig. 70er. Überholverbot. Massig Verkehr. In S. Pietro Berbenno rechts raus, rein in ein Cafe: "La Torretta". Mit 6 Italienern. Einer lauter als der andere. Danach waren wir froh, die Stille auf unseren Motorrädern zu geniessen. Und dann sahen wir ihn. Den Lago di Como. Das Ziel unserer Reise. Kurz vor Mandello del Lario lotste uns das Navi noch einen Berg hoch. Der Fehler wurde bald erkannt. Die Motorräder gewendet. Schließlich erreichten wir unsere Unterkunft in Maggiana, Mandello del Lario.

Unsere Unterkunft: Alla Torre del Barbarossa B&B FORESTERIA - Link
 
Quasi im selben Gebäude des B&B befindet sich auch eine Osteria. Stefano, unser Gastgeber, teilte uns mit, dass die Osteria heute geschlossen ist. Wir bekamen auch noch die Telefonnummer des hiesigen Taxiunternehmers und eine Wegbeschreibung, wie wir nach Mandello kommen. Dieser Weg führte uns in direkter Linie quasi direkt ins Zentrum. Was noch? Das Moto Guzzi-Werk ist vorübergehend wegen Umbau geschlossen. Ebenso das Museum. Aufgrund der Baustelle leider kein Foto von MacScherli vor dem legendären roten Fabrikstor. Schade! Sehr schmackhafte Pizza und ein gut gezapftes Bier genossen. Mit dem Taxi nach Hause. Noch das eine oder andere "Absacker-Bier". Müde ins Bett. Gute Nacht!

Fotos: MacScherli

 Hold fast!