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| Quelle: amazon |
Der Familienroman ist ein toller Roman. Ein unglaubliche Familiengeschichte, welche sich über 3 Generationen erstreckt und dementsprechend viele Überraschungen in sich birgt. Von Kindern, welche entdecken, dass ihr Vater an Kriegsverbrechen in Äthiopien beteiligt war. Und dessen äthiopischer Sohn plötzlich in Rom auftaucht. Nach einer abenteuerlichen Reise, gespickt von Schleppern, Auffanglagern, abgelehnten Asylanträgen, etc.. Hier zeigt Italien sein wahres Gesicht!
Nachdenklicher machte mich beim Lesen die "Reise in die italienische Seele". Eine Reise, welche vom Faschismus geprägt ist. Vor allem ab dem Zeitpunkt, als Mussolini die Wiederbelebung des "italienischen Imperiums" ausrief. Da sind wir wieder bei Äthiopien. In diesem Land zeigte Italien, dass sie auch noch was anderes können, außer "Dolce Vita". Italien hat in Äthiopien massive Schuld auf sich geladen. Die sie nie richtig eingestanden haben. Dass sich Italien nach dem 2. Weltkrieg nicht richtig vom Faschismus losgesagt hat, merkt man heute noch am Verhalten gewisser Parteien und deren Vorsitzenden. Wir Österreicher brauchen da aber nicht mit dem Finger auf Italien zeigen. Wir haben das gleiche Problem!
Hold fast!

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