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Mittwoch, 24. August 2022

Folge III - Passo San Boldo

Quelle: wikipedia
Quelle: Schwarzmatt
Quelle: TripAdvisor
Quelle: Peapix
 
 Anfang des 20. Jahrhunderts teilte sich Europa in einem sinnlosen Krieg auf. Ein Krieg, der außer Elend und Verderben nichts gebracht hat. Noch im Juli 1918 stampfte die österreichisch-ungarische Armee den Passo San Boldo in 100 Tagen ("Straße der 100 Tage") aus dem Fels. Kriegsgefangene, alte Menschen, Frauen und Kinder aus der Umgebung wurden zum Bau zwangsverpflichtet
 
Der San Boldo sollte den Nachschub sichern. Aus diesem Grund durfte die Steigung nicht mehr als 
12 % betragen, um die schwere Artillerie sicher über den Pass transportieren zu können.

Der Krieg war am 11. November 1918 vorbei. Europa in viele Einzelstaaten aufgesplittet. 
Die spanische Grippe gab Europa noch den Rest.
 
 Was blieb aber von dieser technischen Höchstleistung? Ein toller Alpenpass in der Region Veneto. Aufgrund seiner Topografie nicht schnell zu fahren und mit Ampelregelung.

Nächste Folge: Der Lago del Vajont

Hold fast!

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